Archiv für Kategorie Notfallmanagement

Notfallmanagement

Die Fortbildungsreihe „Notfallmanagement in der Praxis und im ärztlichen Bereitschaftsdienst“ greift häufige Notfälle themenbezogen auf und fasst die wichtigsten Standards in Diagnostik und Therapie zusammen. In Theorie und praktischen Übungen werden Handlungsabläufe dargestellt und eingeübt, um dem Team in der Praxis, aber auch dem in der Ambulanz eines kleineren Krankenhauses alleine tätigen Arzt, Sicherheit in den für sie fachfremden Themen zu geben.

Kurstermine : Verweis zur Kursliste

Angeboten werden die Themen :

Notfallmanagement in der Praxis: Notfallmedikamente
Darstelllung der derzeit häufig eingesetzten Notfallmedikamente in Anlehnung an die Leitlinien der Bundesärztekammer. Anhand von ausgewählten Erkrankungen erfolgt die Wiederholung von pharmakologischen Grundprinzipien und Fachbegriffen, praktische Informationen zu Wirkung- und Nebenwirkungsprofilen. Notfallmedikamente, die in der Regel im Notfallkoffer der Praxis bereit gestellt werden, werden im Einzelnen diskutiert.

Notfallmanagement in der Praxis: Kardiale Notfälle und ACS-Management

Theoretischer Teil: In dem Seminar werden die häufigsten kardialen Erkrankungen sowie deren technische und medikamentöse Therapie in Anlehnung an die Leitlinien der Bundesärztekammer, des ERC und der AHA vorgestellt. Wiederholung von physiologischen und anatomischen Grundlagen; Darstellung der diagnostischen und der therapeutischen Möglichkeiten in der präklinischen Phase anhand folgender Erkrankungen: Angina pectoris, Herzinfarkt, tachycarde und bradycarde Herzrhythmusstörungen, Extrasystolie, AV-Blockierung, kardiogener Schock, Herzinsuffizienz, Lungenembolie, Herzbeuteltamponade. Praktischer Teil: Vorstellung technischer Hilfsmittel (Defibrillator, Beatmungsgerät, Ambu-Beutel etc.); Vorstellung des Reanimations-Algorithmus Düsseldorf; Lagerungsprinzipien; Prinzipien der Intubation; Freimachen und Freihalten der Atemwege; Beatmung; Herzdruckmassage; Übungen i.v.-Zugänge; Teamtraining.

Notfallmanagement in der Praxis: Respiratorische Notfälle

Darstellung der häufigsten respiratorischen Notfälle, die schnelles Handeln erfordern (z. B. Asthma bronchiale / cardiale, Lungenödem, Pseudokrupp, Bolus etc.) Möglichkeiten der präklinischen Diagnostik und Therapiestandards. Praxis: Traing von Lagerung, Maskenbeatmung, Intubation und Koniotomie am Präparat.

Notfallmanagement in der Praxis: Identifikation und fachgerechte Versorgung von Notfällen (gemäß Qualitätszielkatalog KV)

Im Rahmen des Sicherstellungsauftrages der vertragsärztlichen Versorgung ist es Pflicht aller Vertragsärzte, am organisierten ärztlichen Notdienst teilzunehmen. Die hierzu notwendigen Kenntnisse zu vertiefen ist Ziel dieses Seminars. Einführung und Allgemeines Handlungsschema, Handeln nach Leitsymptomen I, Totenschein, Schmerztherapie, Handeln nach Leitsymptomen II, Zusammenarbeit mit Krankentransport, Rettungsdienst und Krankenhaus, praktische Übungen (ausschließlich Basisreanimation), Abschlussbesprechung. Die Notfallmanagement-Kurse ersetzen nicht den Kurs „Arzt im Rettungsdienst“ und können auch auf diesen nicht angerechnet werden.

Neuer Kurs zur Organisation des Notfallmanagements entsprechend den Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement

Notfallmanagement in der Arztpraxis – In der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesauschusses über grundsätzliche Anforderungen wird das Notfallmanagement als ein wesentliches Instrument eines einrichtungsinternes Qualitätsmanagement genannt.
In diesem neuen Seminar erarbeiten Sie anhand von Kernzielen ihr praxisspezifisches Notfallmanagement nach Vorgaben eines etablierten QM Systems.
Vermittelt und erarbeitet werden qualitätsgesicherte Ablaufschemata und Dokumentationen für das QM-Handbuch.
Zusätzlich werden grundlegende Reanimationstechniken in praktischen Fallbeispielen geübt.

NEU: Häufige Notfälle im Seniorenheim und ähnlichen Pflegeeinrichtungen

Ein angeforderter Hausbesuch im Seniorenheim stellt sich bei Eintreffen nicht selten als Notfallsituation dar. Hier sind diagnostische, therapeutische und personelle Ressourcen jedoch begrenzt.
In der Fortbildung werden altersspezifische Notfälle aufgegriffen und deren Handhabung im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten diskutiert.
Anhand eines Fragebogens soll die Schnittstelle Praxis-Pflegeeinrichtung bei der Einordnung der Dringlichkeit eines Hausbesuches optimiert werden.
Praktische Übungen am Phantom in Kleingruppen.

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„Fit im KV-Notdienst / Qualifikation Ärztlicher Bereitschaftsdienst“

Um was geht es?

Sie möchten fit sein für den KV-ärztlichen Bereitschaftsdienst?

Dieser Kurs hilft Ihnen dabei!

In einem kurzen allgemeinen Teil wird auf die organisatorischen Erfordernisse des Bereitschaftsdienstes eingegangen.
In den medizinischen Modulen werden die häufigen Symptomenkomplexe u.a. in Form von Entscheidungsbäumen aufgearbeitet und die häufigsten Diagnosen kurz in einem für den Bereitschaftsdienst erforderlichen Therapieumfang besprochen.
Wegen der hohen Anzahl an Notfallscheinen für Kinder bis 4 Jahre gibt es einen pädiatrischen Block, in dem die Besonderheiten bei kleinen Patientinnen und Patienten thematisiert werden. Die Referentinnen und Referenten unterrichten praxisnah und problemorientiert.

 Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs ist besonders für Sie geeignet, wenn Sie

  • als Klinikärztin/-arzt auch KV-Dienste übernehmen möchten, aber finden, dass der vorgeschriebene Kurs „Notfallmedizin“ nur bedingt hilfreich ist.
  • als niedergelassener Arzt Ihr Wissen in anderen als Ihrem eigenen Fachgebiet für den Bereitschaftsdienst mit überschaubarem Aufwand auffrischen möchten.
  • länger keine KV-Dienste mehr gemacht haben und wieder einsteigen möchten. 

Was sind die Lernziele?

Sie kennen nach dem Kurs alle relevanten medicolegalen Regelungen in und um den Bereitschaftsdienst und können danach handeln. Sie können die häufigsten Symptomkomplexe schnell hinsichtlich möglicher Differentialdiagnosen abklären und kennen die für den Bereitschaftsdienst ausreichende und zweckmäßige Therapie.

Terminübersicht

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte
Kursleitung: Dr. med. Raphaela Schöfmann und Dr. med. Guido Pukies
Punkte: 32

Veranstaltungsorte: 1x im Jahr in Düsseldorf und 1x im Jahr auf Norderney

Information und Anmeldung:

Für den Kurs in Düsseldorf:

Frau Gudrun Müller-Linnert, gudrun.mueller-linnert@aekno.de, 0211/4302-2837

Für den Kurs auf Norderney:

Frau Elke Buntenbeck, elke.buntenbeck@aekno.de, 0211/4302-2802

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