Archiv für Kategorie Notfallmanagement

Notfallmanagement

Übersicht Fortbildung Notfallmanagement

 Die Fortbildungsreihe „Notfallmanagement in der Praxis“ aktualisiert das Wissen zu häufigen Notfällen und fasst die wichtigsten aktuellen Standards, entsprechend geltender Leitlinien in Diagnostik und Therapie, zusammen.

In Modulen mit verschiedenen Schwerpunkten werden Handlungsabläufe theoretisch dargestellt und praktisch eingeübt, um dem Team in der Praxis, dem Arzt im Bereitschaftsdienst oder in der interdisziplinären Ambulanz eines kleineren Krankenhauses mehr Sicherheit zu vermitteln.

Die Fortbildungen sind zudem geeignet für Notärzte zur Erfüllung der Fortbildungspflicht für Ärztinnen und Ärzte im Rettungsdienst gemäß den Bestimmungen der Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe.

Kurstermine

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Themen:

Notfallmanagement in der Praxis: Allergie und Anaphylaktischer Schock

Die Behandlung allergischer Notfälle bis hin zur Anaphylaxie wurde in den vergangenen Jahren immer wieder modifiziert. Die ERC Guidlines 2015 und EAACI  formulierten  im Konsens Therapiestrategien, die streng schweregradabhängig durchgeführt werden sollen.

In dem Seminar werden häufige Ursachen, Symptome und Einteilung der Schweregrade bei allergischen Reaktionen bis hin zum Anaphylaktischen Schock dargestellt.

Symptomorientierte Therapieansätze, die auch in der Präklinik umsetzbar sind,  werden entsprechend der aktuellen Leitlinien ausführlich diskutiert und in anschließenden praktischen Übungen vertieft.

Notfallmanagement in der Praxis:  Notfallmedikamente

Darstellung der derzeit häufig eingesetzten Notfallmedikamente in Anlehnung an die Leitlinien der Bundesärztekammer / ERC 2015. Anhand von ausgewählten Erkrankungen erfolgt die Wiederholung von pharmakologischen Grundprinzipien und Fachbegriffen, sowie praktische Informationen zu Wirkung- und Nebenwirkungsprofilen.

Notfallmedikamente, die in der Regel im Notfallkoffer der Praxis bereit gestellt werden, werden im Einzelnen diskutiert und praktische Tipps zu Aufbewahrung, Lagerung etc. gegeben.

Notfallmanagement in der Praxis:  Pädiatrische Notfälle

Darstellung häufiger pädiatrischer Notfälle: Atemstörungen, Laryngitis akuta, Fieberkrampf, etc.

Mit Blick auf die anatomischen und physiologischen Besonderheiten bei Säuglingen und Kleinkindern werden Diagnostik und Therapie erläutert. Darstellung der wesentlichen Unterschiede bei der Basisreanimation von Säuglingen und Kleinkindern im Vergleich zu Erwachsenen.

Praktische Übungen:  Reanimationstraining mit und ohne Hilfsmittel an Säuglings- und Kinderphantomen.

Notfallmanagement in der Praxis:  Respiratorische Notfälle und Koniotomie

Darstellung der häufigsten respiratorischen Notfälle, die schnelles Handeln erfordern (z. B. Asthma bronchiale / kardiale, Lungenödem, Pseudokrupp, Bolus etc.) Möglichkeiten der präklinischen Diagnostik, Darstellung von aktuellen Therapiestandards und Vorstellung verschiedener Möglichkeiten des Airwaymanagements inklusive Koniotomie.

Koniotomien sind eher selten erforderlich und werden daher im Ernstfall zu zögerlich eingesetzt. Übungen an Präparaten nehmen hier die entsprechenden Ängste und führen zu einer schnellen und effektiven Durchführung.

Notfallmanagement in der Praxis:  Identifikation und fachgerechte Versorgung von Notfällen

Im Rahmen des Sicherstellungsauftrages der vertragsärztlichen Versorgung ist es Pflicht aller Vertragsärzte, am organisierten ärztlichen Notdienst teilzunehmen. Die hierzu notwendigen Kenntnisse zu vertiefen ist Ziel dieses Seminars.

Darstellung allgemeines Handlungsschema bei Notfällen, Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Krankenhaus. Handeln nach Leitsymptomen I / II, Bewußtseinsstörungen, Dyspnoe, Schock, cardiale Ereignisse, akutes Abdomen.

Praktische Übungen: Reanimation mit und ohne Hilfsmittel.

Notfallmanagement in der Praxis: Kardiale Notfälle und ACS-Management

Darstellung der häufigsten kardialen Erkrankungen sowie deren technische und medikamentöse Therapie in Anlehnung an die Leitlinien der Bundesärztekammer, des ERC und der AHA. Wiederholung von physiologischen und anatomischen Grundlagen; Darstellung der diagnostischen und der therapeutischen Möglichkeiten in der präklinischen Phase anhand folgender Erkrankungen: Angina pectoris, Herzinfarkt, tachycarde und bradycarde Herzrhythmusstörungen, Extrasystolie, AV-Blockierung, kardiogener Schock, Herzinsuffizienz, Lungenembolie, Herzbeuteltamponade.

Praktische Übungen:  Reanimation mit  Vorstellung diverser technischer Hilfsmittel, incl. AED und Larynxtubus

Notfallmanagement in der Praxis: EKG Grundlagen und häufige EKG Befunde

Vermittlung der elektrophysiologischen Grundlagen der Erregungsbildung und -ausbreitung sowie der Prinzipien der EKG-Ableitung nach Eindhoven, Goldberger und Wilson. Außerdem werden die häufigsten Rhythmusstörungen, die Grundlagen der Extrasystolie, die häufigsten Blockbilder sowie deren typische elektrische und/oder medikamentöse Therapieansätze vorgestellt. Abschließend werden Ischämie und Schrittmacher-EKG´s gezeigt und auf häufige Fehler und Artefakte anhand von ausgewählten Beispielen eingegangen.

Praktische Übungen: Einsatz  technischer Hilfsmittel (Defibrillator, Externer Schrittmacher) an Phantomen.

Der Kurs soll das Verständnis für die EKG-Ableitung und damit auch die EKG-Interpretation vertiefen. Er wendet sich damit ausdrücklich an die weniger in der EKG-Befundung routinierten Kollegen im KV- und Rettungsdienst, die nicht im Fachgebiet Innere Medizin oder sogar Kardiologie tätig sind.

Für angehende Notärzte können diese Basis-Informationen ein Einstieg in die doch recht komplexe Materie sein. Der Kursus ist jedoch nicht Bestandteil der 80-stündigen Notarzt-Ausbildung.

Notfallmanagement:  Nadelstichverletzungen bei medizinischem Personal

Ca. 500.000 Nadelstichverletzungen ereignen sich jährlich in Deutschland.

Diesem Risiko ist medizinisches Personal in besonderem Maße ausgesetzt.In dem Seminar werden häufige Gefahrensituationen dargestellt und Präventionsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Notwendigkeit, akzidentelle Stich- und Schnittverletzungen zu vermeiden, wird anhand der möglichen Infektionen (z.B. HIV, Hepatitis) erläutert und ferner Vorgehensweisen bei stattgehabter Verletzung aufgezeigt.Maßgebend sind hier Reglementierungen des Arbeitsschutzgesetzes, der Biostoffverordnung sowie die EU-Richtlinie 2010/32/EU.

Das Seminar richtet sich an ärztliches Personal, aber auch an medizinische Fachangestellte (insbesondere QM – Beauftragte für den Bereich Arbeitsschutz und Hygiene) und Mitarbeiter im Bereich der Alten- / Krankenpflege.

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„Fit im KV-Notdienst / Qualifikation Ärztlicher Bereitschaftsdienst“

Um was geht es?

Sie möchten fit sein für den KV-ärztlichen Bereitschaftsdienst?

Dieser Kurs hilft Ihnen dabei!

In einem kurzen allgemeinen Teil wird auf die organisatorischen Erfordernisse des Bereitschaftsdienstes eingegangen.
In den medizinischen Modulen werden die häufigen Symptomenkomplexe u.a. in Form von Entscheidungsbäumen aufgearbeitet und die häufigsten Diagnosen kurz in einem für den Bereitschaftsdienst erforderlichen Therapieumfang besprochen.
Wegen der hohen Anzahl an Notfallscheinen für Kinder bis 4 Jahre gibt es einen pädiatrischen Block, in dem die Besonderheiten bei kleinen Patientinnen und Patienten thematisiert werden. Die Referentinnen und Referenten unterrichten praxisnah und problemorientiert.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs ist besonders für Sie geeignet, wenn Sie

  • als Klinikärztin/-arzt auch KV-Dienste übernehmen möchten, aber finden, dass der vorgeschriebene Kurs „Notfallmedizin“ nur bedingt hilfreich ist.

  • als niedergelassener Arzt Ihr Wissen in anderen als Ihrem eigenen Fachgebiet für den Bereitschaftsdienst mit überschaubarem Aufwand auffrischen möchten.

  • länger keine KV-Dienste mehr gemacht haben und wieder einsteigen möchten.

Was sind die Lernziele?

Sie kennen nach dem Kurs alle relevanten medicolegalen Regelungen in und um den Bereitschaftsdienst und können danach handeln. Sie können die häufigsten Symptomkomplexe schnell hinsichtlich möglicher Differentialdiagnosen abklären und kennen die für den Bereitschaftsdienst ausreichende und zweckmäßige Therapie.

Terminübersicht

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte

Kursleitung: Dr. med. Guido Pukies
Punkte: 32
Veranstaltungsort 2018: Norderney

Information und Anmeldung:

Frau Andrea Ebels, Andrea.ebels@aekno.de, 0211/4302-2801

 

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