Videosprechstunde einführen und Infektionsrisiko minimieren

Eine Videosprechstunde kann das Ansteckungsrisiko durch das Coronavirus senken. Kassenärztliche Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband empfehlen die Konsultation per Video als Alternative zum persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt in der aktuellen Pandemie. Sie haben daher die Begrenzungsregelungen für die Videosprechstunde aufgehoben: Fallzahl und Leistungsmenge sind nun nicht mehr limitiert. Die Videosprechstunde ist bei allen Indikationen erlaubt – auch dann, wenn der Patient/die Patientin zuvor noch nicht in der Praxis in Behandlung war. Auch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten dürfen ausgewählte Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie per Videosprechstunde durchführen und abrechnen. Voraussetzung ist und bleibt in diesem Fall aber der vorausgehende persönliche Arzt-Patienten-Kontakt zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung (Quelle: www.kbv.de/html/1150_44943.php).

Das Zentrum für Telematik und Telemedizin (ZTG) bietet hierzu eine kostenfreie Beratung zur Ersteinführung und allen weiteren Fragen vorrangig für Akteurinnen und Akteure der Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen unter www.ztg-nrw.de/videosprechstunde/
(Pressemitteilung).

Informationen der KBV zur Videosprechstunde sind unter www.kbv.de/html/videosprechstunde.php abrufbar.